WER STEHT DAHINTER
Über mich selbst
Mein Name ist Tobiáš Frýdl. Ich studiere Produktion an der FAMU. Ich komme aus einer Familie eines Pfarrers der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche und habe sieben Geschwister.
Die Verbindung von Glauben und unterschiedlicher Beziehungsorientierung ist etwas, das mich seit langem interessiert und mich auch betrifft. Es tut mir leid, dass Christen und Christinnen (als eine der Minderheiten) sich oft sehr scharf gegen Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle abgrenzen. Ebenso bedauere ich, dass sich viele Menschen ihre Vorstellung vom Christentum und seiner Haltung zu Queer-Themen nur auf der Grundlage extremistischer und fundamentalistischer Äußerungen einiger lautstarker Einzelpersonen bilden.
Wenn mein Projekt ein Schritt in Richtung gegenseitiger Annäherung und Verständigung ist, dann glaube ich, dass die sechs Monate Arbeit und die finanziellen Mittel, die ich aus eigenen Mitteln investiert habe, nicht umsonst waren. Wenn mein Projekt zumindest einigen Menschen den Mut gegeben hat, (nicht nur) im kirchlichen Umfeld ohne Angst vor Verurteilung offen über ihre Identität zu sprechen, werde ich meine Bemühungen nicht als vergeblich betrachten.
Tobiáš Timotej Frýdl







AUSZEICHNUNG
Für mein Projekt wurde ich am 11. November 2023 mit dem Jan-Opletal-Preis in der Kategorie „Persönlichkeiten unter 30 Jahren“ für bürgerschaftliches Engagement, öffentliche Aufklärung, Freiwilligenarbeit und andere sozial nützliche Aktivitäten ausgezeichnet.
Am 10. Dezember 2024 wurde ich von der Regierungsbeauftragten für Menschenrechte, Klára Šimáčková Laurenčíková, mit ihrem Preis in der Kategorie Innovation ausgezeichnet.
Am 14. März 2024 wurde das Projekt im Abgeordnetenhaus unter der Schirmherrschaft seiner Präsidentin Markéta Pekarová Adamová in Anwesenheit des Senatspräsidenten Miloš Vystrčil vorgestellt.
Am 15. Juli 2025 hatte ich die Gelegenheit, mein Projekt Präsident Petr Pavel und First Lady Eva Pavlová bei einem Treffen mit jungen aktiven Bürgern im Schloss Lány vorzustellen.
Mein Dank gilt allen, die die Einladung zum Projekt „Glaube in den Farben des Regenbogens” angenommen und den Mut, die Zeit und die Lust gefunden haben, vor der Kamera zu sprechen. Für einige bedeutete dies eine lange Reise oder viel Zeit für die Vorbereitungen – umso mehr schätze ich ihre Teilnahme.